Wussten Sie schon...

Ein gekühlter Anlaufzwischenring besteht aus folgenden Komponenten. Die grundsätzlichen Funktionen von gekühlten Anlaufzwischenringen sind die Gleichen wie bei normalen Anlaufzwischenringen, jedoch kommt hier noch eine Kühlfunktion hinzu. Diese Kühlfunktion ist von Vorteil, wenn Materialien extrudiert werden die besonders temperaturempfindlich sind.

Durch den innenliegenden Kühlkanal wird das Extrusionsmaterial das sich vor dem Anlaufzwischenring staut und ihn anschließend passiert, geringfügig gekühlt und somit vor Überhitzung geschützt.

Des Weiteren können Einspritzvorrichtungen sowie Temperatur- und Drucksensoren als auch Farbmesssensoren mittels mehrerer UNF-Bohrungen im Stützring installiert werden. UNF-Bohrungen, die nicht für Einspritzvorrichtungen oder Sensoren genutzt werden, müssen mit Verschlussbolzen geschlossen werden, um einen unkontrollierten Materialaustritt zu verhindern.

Betriebsstörungen, hervorgerufen durch unzureichende oder unsachgemäße Wartung, verursachen Produktionsausfälle, hohe Reparaturkosten und lange Stillstandzeiten des Extruders. Eine regelmäßige Wartung auch der gekühlten Anlaufzwischenringe istz deshalb unerlässlich.

Mehr zum Thema  Wartung finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres ENTEX-Extruders. Bei technischen Fragen wenden Sie sich einfach an unsere Serviceabteilung oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


Neues von unserem Kooperationspartner IGV...

Von der Erbse zum Protein-Patty (Burger) - Pflanzliche Proteine in der Ernährung

Hier kommen Sie zur Präsentation.


Das Beste war uns noch nicht gut genug

Wir bei ENTEX haben unseren Planetwalzenextruder auf eine neue Evolutionsstufe gehoben.

Durch das neue Zapfen-Stecksystem sind wir nunmehr in der Lage die ZSP (Zentralspindel) in den Gertiebezapfen einzuschrauben, was einen leichteren und zugleich schnelleren Einbau ermöglicht.

Des Weiteren wurde durch die neue Bauform eine Erhöhung des max. Drehmoments auf die ZSP um bis zu 30 % erreicht, was durch die formschlüssige Kraftübertragung der 45° Schrägverzahnung ermöglicht wird.

Das neue Zapfen-Stecksystem ist im Gegenteil zur bisherigen Bauform extrem flexibel, da es sowohl im Standardfüllteil mit Einzugschnecke als auch im neuen Planeteneinzugzylinder (PEZ) genutzt werden kann. Einfach Schnecke aufschrauben - fertig!

Eine Umrüstung bestehender Anlagen auf das neue Entex-Stecksystem ist jeder Zeit möglich.
Der Unterschied vom Standard-Füllteil mit Einzugschnecke zu unserem neuen PEZ ist in der Materialaufgabe begründet. Bei der Materialeingabe durch die Einzugschnecke, kommt es durch das ungleichmäßige Einschieben des Materials in das Walzenteil zu so genannten Pulsationsschüben, die sich bis auf das Austragswerkzeug auswirken können. Bei der Zugabe Ihres Materials über unser PEZ, werden genau diese Pulsationsschübe vermieden.  Die Eingabe des Materials findet  bereits in einem offenen Walzenzylinder statt und wird damit gleichmäßig, zwischen den Planetspindeln eingezogen und in Extrusionsrichtung transportiert.

Ein weiterer Vorteil der neuen Funktionsweise des PEZ ist die uneingeschränkte Prozessfähigkeit bei Teilfüllungen. Dieses war beim alten System insbesondere bei anhaftenden Materialien kritisch.

Das neue System kann mit allen Planetspindeltypen aus unserem Portfolio kombiniert werden. Mit dem PEZ können Sie, wie von dem standard Walzenzylinder gewohnt, alle Vorteile nutzen und von Beginn an für eine optimale Prozessführung sorgen.


Erweiterung der "Schweren Baureihe"

Die "Schwere Baureihe" des PWE ist - verglichen mit der Standard-Baureihe - mit einem größeren Verzahnungsmodul ausgestattet, um höhere Anlagenstandzeiten bzw. längere Wartungsintervalle zu erzielen. Extruder aus der schweren Baureihe werden stets für Prozesse eingesetzt, die besonders hohe mechanische Anforderungen an die Verfahrensteile stellen - beispielweise für die Verarbeitung hochgefüllter Elastomere und Thermoplaste mit Füllstoffanteilen von 80% und mehr.

Bis dato waren in der schweren Ausführung lediglich Produktionsanlagen für hohe Durchsatzleistungen in der Baugröße 280 S und 400 S verfügbar - das Portfolio wird nun aufgrund der erhöhten Nachfrage durch zwei kleinere Einheiten ergänzt: Baugrößen 150 S und 180 S!

Mit diesen Einheiten können in Zukunft auch kleinere Produktionslinien für mechanisch hoch anspruchsvolle Produkte realisiert werden. Die neuen Baugrößen sind natürlich nach dem bewährten modularen ENTEX-Baukastensystem aufgebaut und bieten damit, wie gewohnt, die volle prozesstechnische Flexibilität - neben sämtlichen bereits etablierten Verfahrensteilen sind selbstverständlich auch die beiden oben beschriebenen Innovationen verfügbar!