Wussten Sie schon...

Auch die Verfahrenstechnik von Entgasungsschnecken wird bei ENTEX stetig weiterentwickelt.
Entgasungsschnecken werden meist dann in Einschneckenextrudern eingesetzt, wenn nicht nur ein hoher  Schmelzedruck erzeugt werden soll, sondern parallel Lufteinschlüsse aus dem Extrudat entfernt werden müssen. Durch die spezielle Geometrie der ENTEX-Entgasungsschnecken, mit unterschiedlichen Steigungen, Gangtiefen und Steg-Geometrien, wird das Material eingezogen, temperiert, entgast und unter hohem Druck ausgetragen.
Hohe Austragsdrücke werden benötigt, wenn das Material z. B. durch Siebe, Lochscheiben oder Formwerk-zeuge gepresst werden soll. Um für unterschiedliche Prozesse optimale Ergebnisse zu erzielen, müssen Länge, Durchmesser und die Geometrie der Entgasungsschnecke immer indivuduell ausgelegt werden.

Um die Funktion zu gewährleisten, müssen Entgasungsschnecken und Austragsschnecken sowie deren Zylinder in regelmäßigen Abständen auf Verschleiß kontolliert und gegebenenfalls nachbearbeitet oder ersetzt werden.

Betriebsstörungen, hervorgerufen durch unzureichende oder unsachgemäße Wartung, verursachen Produktionsausfälle, hohe Reparaturkosten und lange Stillstandzeiten des Extruders.
Eine regelmäßige Wartung - auch von Entgasungsschnecken und Austragsschnecken - ist deshalb unerlässlich.

Mehr zum Thema Wartung finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres ENTEX-Extruders. Bei technischen Fragen wenden Sie sich einfach an unsere Serviceabteilung oder nutzen Sie unser Kontaktformular!


Nochmal nachgefragt...

Durch stetig komplexer werdende Extrusionsverfahren ist immer häufiger die Zugabe von flüssigen Materialien in den Extrusionsprozess notwendig. Für Kunststoffprozesse z.B. Weichmacher, Stabilisatoren, flüssige Additive, flüssige Farben, Vernetzer, etc. oder für Lebensmittelprozesse z.B. Sirup, Öle, Wasser zur Steigerung der Gleiteigenschaften, etc.
Um bestimmte Reaktionen innerhalb des Extrusionsprozesses zu erreichen, können flüssige Zusatzstoffe nahezu an jedem Punkt des Extrusionsteils eingespritzt werden. Dies ist zum Beispiel dann von großem Vorteil, wenn die flüssigen Zusatzstoffe mechanisch sehr empfindlich sind, bestimmte Temperaturzonen nicht durchlaufen sollen oder gewünschte Materialreaktionen in bestimmten Bereichen des Extrusionsteils ungünstig beeinflussen würden.
Um eine gleichmäßige Beschickung von flüssigen Materialien zu gewährleisten, lässt sich die Quantität durch frequenzgesteuerte, hydrostatische Pumpen  bzw. durch Massendurchfluss-Messgeräte oder verschiedene Einspritzventile steuern. 

Dadurch dass die Einspritzung von verschiedenen Flüssigkeiten in die unterschiedlichsten Bereiche und Temperaturzonen des Extrusionsteils möglich ist, lassen sich auch komplizierte Materialaufbereitungen und chemische Prozesse in nur einem Aufbereitungsvorgang realisieren. Eine gleichmäßige Verteilung der eingespritzten Flüssigkeiten wird dadurch erreicht, dass bei Planetwalzenextrudern die Planetspindeln mit umlaufen und radial nicht ortsfest sind, wie z.B. bei anderen Extrusionsverfahren. Dies ist notwendig um einen dauerhaft stabilen Prozess zu erreichen. Die Verteilung der Flüssigkeit kann zusätzlich durch unterschiedliche Planetspindelkonfigurationen unterstützt werden.


Um die Funktion zu gewährleisten, müssen Einspritzvorrichtungen in regelmäßigen Abständen gereinigt und inspiziert werden.
Betriebsstörungen, hervorgerufen durch unzureichende oder unsachgemäße Wartung, verursachen Produktionsausfälle, hohe Reparaturkosten und lange Stillstandzeiten des Extruders.
Eine regelmäßige Wartung auch von Einspritzvorrichtungen ist deshalb unerlässlich.

Mehr zum Thema  Wartung finden Sie in der Betriebsanleitung Ihres ENTEX-Extruders. Bei technischen Fragen wenden Sie sich einfach an unsere Serviceabteilung oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


Erweiterung der "Schweren Baureihe"

Die "Schwere Baureihe" des PWE ist - verglichen mit der Standard-Baureihe - mit einem größeren Verzahnungsmodul ausgestattet, um höhere Anlagenstandzeiten bzw. längere Wartungsintervalle zu erzielen. Extruder aus der schweren Baureihe werden stets für Prozesse eingesetzt, die besonders hohe mechanische Anforderungen an die Verfahrensteile stellen - beispielweise für die Verarbeitung hochgefüllter Elastomere und Thermoplaste mit Füllstoffanteilen von 80% und mehr.

Bis dato waren in der schweren Ausführung lediglich Produktionsanlagen für hohe Durchsatzleistungen in der Baugröße 280 S und 400 S verfügbar - das Portfolio wird nun aufgrund der erhöhten Nachfrage durch zwei kleinere Einheiten ergänzt: Baugrößen 150 S und 180 S!

Mit diesen Einheiten können in Zukunft auch kleinere Produktionslinien für mechanisch hoch anspruchsvolle Produkte realisiert werden. Die neuen Baugrößen sind natürlich nach dem bewährten modularen ENTEX-Baukastensystem aufgebaut und bieten damit, wie gewohnt, die volle prozesstechnische Flexibilität - neben sämtlichen bereits etablierten Verfahrensteilen sind selbstverständlich auch die beiden oben beschriebenen Innovationen verfügbar!


1 Planetwalzenextruder ersetzt 28 Doppelschneckenextruder in Bezug auf die Spalte zwischen den Knetelementen_siehe PDF

 

 


Neues von unserem Kooperationspartner IGV...

Von der Erbse zum Protein-Patty (Burger) - Pflanzliche Proteine in der Ernährung

Hier kommen Sie zur Präsentation.